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Die Wüste blüht auf - Familiengottesdienst im Februar

Lesung:nach Jesaja 35,1-2a, 4,6

Freuen sollen sich Wüste und dürres Land, die Steppe soll jubeln und sprießen! Wie Blumen soll sie üppig wachsen, jubeln und jauchzen! Seht da, euer Gott; er selbst wird komme und euch erlösen. Die Augen der Blinden öffnen sich dann und die Ohren der Tauben tun sich auf. Dann springt der Lahme wie ein Hirsch, die Zunge der Stummen redet voll Freude. Wasser bricht aus der Wüste hervor, Bäche im Steppenland.

Aus der Predigt: "... Auch wir können dazu beitragen, dass das Leben schön wird. Wenn wir so gut wie der Mann mit den Menschen umgehen. Besonders notwendig brauchen uns Menschen, die sich fühlen wie eine ausgetrocknete Wüste. Wir können dasein für die Einsamen und Kranken, für die Alten und Traurigen …"

 

Krippenspiel 2019

Der Wirt wird immer wieder in seiner Nachtruhe gestört.
Alles andere als eine stille Nacht

Erntedank auf Gut Dankersen

Vielleicht war es einer der kältesten Erntedank-Gottesdienst, dennoch mit fast 150 Besuchern gut besucht. Begleitet vom Projekt-Posaunenchor wurden traditionelle und neue Danklieder gesungen. Diakonin Kossack und Pastor Gniesmer sprachen in ihrer Predigt von einem Klimwandel der Herzen und von Blumen, die aufblühen sollen: Blumen des Vertrauens, der Einfachheit, der Gerechtigkeit... Und tatsächlich: In einem Wasserbecken blühten unzählige Blumen auf...

Brückengottesdienst Rinteln - Eisbergen, Juni 2019

Ein gelungener Brückenschlag

Im August 1919 trennten sie sich, im Sommer 2019 feiern sie wieder zusammen: Die Kirchengemeinde Eisbergen mit der Kapellengemeinde Todenmann. Und auch Johannis war mit dazu gekommen. Es war ein gelungener Brückenschlag im Park auf Gut Dankersen. Grenzen der Bundesländer und Landeskirchen wurden überwunden. Brücken wurden geschlagen, nicht nur von Eisberger Erdbeeren zu Todenmanner Kirschen.

Da stimmte einfach alles: schönes Sommerwetter, sonnig, aber nicht heißt, schattig unter hohen alten Bäumen. Leckere Suppe und schmackhafte Bratwürste hinterher. Süße Kirschen, die direkt vom Baum genascht werden durften und ein Pfau, der über die Wiese stolziert.

Und auch der Gottesdienst hatte viel zu bieten. Reichlich Musik vom Gospelchor „Gospelicious“, Musik und Liedbegleitung vom Posaunenchor Eisbergen und am Ende spielte Hubertus Böer auf seinem Dudelsack. Bürgermeister Künecke erinnerte an die wechselvollen geschichtlichen Beziehungen zwischen Eisbergen, Fülme und Todenmann.

Klar, wenn gleich zwei Pastoren den Gottesdienst gestalten, dass es dann etwas länger wird…

Pastor Rainer Schulz ermunterte mit Psalm 84 zur Freude am Gottesdienst, auf dass die Todenmanner keine toten Männer seien und die Eisbergen auftauen und fröhlich jubeln.

Während eine große hölzerne Leonardobrücke aufgebaut wurde, wünschte sich Pastor Gniesmer, eine Kirche, die Brücken zu den Menschen schlägt (siehe auch Seite 2).

Ein gelungener Sommertag, der sicher auch einmal eine Fortsetzung findet. Der Dank gilt allen Helferinnen und Helfern und ganz besonders der gastfreundlichen Familie von Ditfurth-Siefken, die aus ihrem Garten gleich auch noch den wunderbaren Blumenschmuck für den Altar bereiteten.

 

Aus der Schulgeschichte

Chronik Todenmann

Als die Kurfürstlich hessische Regierung 1803 die allgemeine Schulpflicht einführte, besuchten die Todenmanner Kinder seit langen Jahren die 1671 erbaute Fülmer Schule, die zu Preußen gehörte. Beide Orte waren im Kirchspiel Eisbergen eingepfarrt. Am 7. April 1824 stellte der Vertreter der Kgl. Preußischen Regierung die Baufälligkeit der Fülmer Schule fest und führte einen Beschluss zur Errichtung eines Neubaus durch. Todenmann beteiligte sich anteilig an den Baukosten.

Nachdem der Unterricht in der neuen Schule begonnen hatte, stellte sich heraus, dass nur für die Fülmer Kinder die notwendigen Schulbänke gekauft worden waren, nicht aber für die Schüler aus Todenmann. Ein Beschluss des Fülmer Rates besagte, die Schulkinder aus Todenmann im Unterricht solange stehen zu lassen, bis die Gemeinde des Ortes eigene Schulbänke für ihre Schüler beschafft habe. Beim Schreiben mussten sich die Kinder auf den Boden knien. Der Damalige Kreisrat überzeugte sich bei einem Unterrichtsbesuch der Schule persönlich von diesem Zustand. Durch diese Streitereien entstand der Wunsch der Gemeinde Todenmann nach einer eigenen Schule. Die Kurfürstlich Hessische Regierung genehmigte eine diesbezüglichen Antrag. 1827 wurde der Schulverbund Todenmann-Fülme aufgelöst. Die Gemeinde Fülme musste den von Todenmann gezahlten Baukostenzuschuss zurückzahlen.,

Die Schulaufsicht wurde durch den Eisberger Pastor ausgeübt, da angesichts der im Winter unmöglichen Fahrt über die Weser für einen Rintelner Pastor keine andere Möglichkeit bestand, nach Todenmann zu gelangen.

Auch die Eisberger Chronik berichtet diese Ereignisse und spricht von teilweise „tragikomischen Formen“,

von Handgreiflichkeiten und einer Art Geleitschutz, den die Todenmanner Eltern für ihre Kinder einrichten mussten…

 

Aus der Begrüßungspredigt, die der Nikolaipastor Herrmann Noltenius am 10. August 1919 für Todenmann hielt:

„Ob die Sage  recht hat, die erzählt, dass Ihr früher schon einmal auch kirchlich mit unserer Grafschaft verbunden gewesen seid und ein Unglücksfall bei einer Tauffahrt über die Weser der Anlass war, die Beziehungen mit dem linken Weserufer zu lösen, das ist nicht mehr zu entscheiden….

Wir grüßen Euch heute ja nicht mehr als völlig Fremde. Schon immer sind viele von Euch gern zu uns ins Gotteshaus gekommen. Die benachbarte Stadt, mit der Euch um ihrer Nähe willen im persönlichen und wirtschaftlichen Leben ja mancherlei Fäden verknüpften, müsste ja bei aller Anhänglichkeit und Pietät gegenüber der alten Gemeinde ihre Anziehungskraft auf Euch ausüben. Es ist ja auch erklärlich, dass Ihr, die Ihr doch echte Schaumburger und politisch zur Grafschaft gehört, Euch auch zur Kirche Eurer Heimatprovinz hingezogen fühlt. So freut Ihr Euch, dass Euer Wunsch Euch erfüllt ist und Ihr nun ganz zu unserer Gemeinde gehört… Da ist es uns nun ein Anliegen, Euch zu sagen, dass …es unser Wunsch ist, Euch so warm und herzlich aufzunehmen in unserer Mitte als uns möglich“

Der Weinstock und die Reben - Konfirmation 2019

Weihnachten 2018

Gastfreundliches Bethlehem

Beim diesjährigen Krippenspiel in der mehr als überfüllten Josua-Stegmann-Kapelle Todenmann stand die Herbergssuche von Maria und Josef im Mittelpunkt. Begleitet wurden sie dabei von einem Reporterteam, das live miterlebte, wie sie immer wieder abgewiesen wurden, dann aber schließlich doch noch eine Unterkunft fanden. Das ließ auch die aktuelle Frage stellen: Wen nehmen wir bei uns auf und wen lieber nicht? Für die eigene Familie rücken wir zusammen, aber für Fremde? Und die wichtigste weihnachtliche Frage: Findet das göttliche Jesuskind bei uns Aufnahme in unseren Herzen?

Wie gewohnt engagiert hatten Maike Wagenaar und Anika Golgath das Krippenspiel mit einer großen Schar Kinder eingeübt. Dazu gehörten die Konfirmanden der Jahrgänge 4 und 7, aber ebenso auch jünger Kinder und bereits Konfirmierte.

gemeinsam Kirche bauen - Vereinsgottedienst 2017

Wir bauen gemeinsam an der Kirche der Zukunft - das wurde in diesem Gottesdienst symbolisch mit Bauklötzen deutlich. Wie stellen wir uns die Kirche vor: mit dicken Mauern, ein hoher Turm oder auch mit weit offener Tür?
Wir bauen alle daran und das Wichtigste sind die Menschen, die sich in ihr für sie engagieren - die lebendigen Steine.  

Pilgergottesdienst

Der Pilgergottesdienst im Mai 2017 startete mit einer Andacht in der Kapelle, bevor es dann hinausging in den maigrünen Wald und dann am Waldrand entlang bis zum Johanniskirchzentrum.

Geführt wurden wir vom Pilgerbegleiter Hermann Meier.

Erntedank auf Gut Dankersen

Eindrücke vom Erntedankfest 2016

In diesem Jahr wurde der Gottesdienst von Superintendent Andreas Kühne-Glaser und Kapellenvorsteherin Maike Wagenaar gestaltet.

Vereinsgottesdienst 2016

Der Vereinsgottesdienst im Jubiläumsjahr - ein Gemeindefest rund um die Kapelle ini hrem 50. Jahr

Das Motto lautete: "Gesicht zeigen für die Kirche". Die Ausstellung "50 Jahre - 50 Gesichter" wurde eröffnet.