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Osterbaum wird zum Hoffnungsbaum

Vom Lebensbaum zum Hoffnungsbaum!

- Kapellengemeinde Todenmann dankt mit einem Freundschaftsband -

"JA -  es wurde ein Lebensbaum, wie wir es uns erhofft hatten", sagt Paul-Egon Mense vom Kapellenvorstand, denn die zahlreichen angehängten Kärtchentexte sind kleine aber deutliche Zeugnisse vom realen Leben, also von dem, was die Menschen in dieser kontaktarmen Zeit bewegt." Da werden Wünsche an Gott ebenso formuliert, wie Appelle an die Mitmenschen, Sorgen um die eigene und die Gesundheit anderer und kleine Botschaften voller Hoffnung und Zuversicht.“ „Und diese Hoffnung und Zuversicht veranlassen uns", sagt Pastor Dirk Gniesmer, "uns bei allen mit einem Freundschafts-band  - wir nennen es Hoffnungsband - zu bedanken, die unseren Osterbaum besucht und ihre Gedanken dort schriftlich hinterlassen haben.“

Holen Sie sich nun zum Dank Ihr Hoffnungsband!  Es hängt für Sie am Lebensbaum, der vom 25. April bis zum 10. Mai tägl. von 11-17 Uhr unter dem Glocken-turm der Kapelle in Todenmann  steht.

Diese Empfehlung gilt  allen, die sich ein wenig Leben mit nachhause nehmen möch-ten. Denn dieses Band besteht aus Blumensamen, und wenn es eingepflanzt und feucht gehalten wird, erwächst schon nach einigen Tagen daraus eine – Blume oder eine andere blühende Überraschung. Was das Pflanzergebnis auch sein mag - betrachten Sie es als ein Symbol der Hoffnung und Zuversicht auf ein besseres coronafreies Leben. Wenn Sie dann noch Ihre  "Überraschung" zum Pfingstgottes-dienstam 23. Mai um 10 Uhr mitbringen, erhalten Sie dafür ein Dankeschön.

Wir freuen uns schon jetzt auf Ihre Beteiligung an unserer Hoffnungsbaum-Aktion und Ihren Gottesdienstbesuch am 23. Mai um 10 Uhr – bei gutem Wetter evtl. draußen. Für Ihre und unsere Sicherheit sorgt wieder unser bewährtes Hygienekonzept.

Unser OSTERBAUM

Wir haben einen Osterbaum geschmückt...

...Jeder konnte mitmachen. Der Baum stand vor Ostern unter dem dem Glockenturm. Alles war möglich:  Zettel mit Wünschen, Träumen, Bedenken, Hoffnungen und Zuversicht in Worten, Bildern und Symbolen, vom bunt bemalten Osterei bis zum selbstverfassten Gedicht.

Am Ostermontag wurde der Baum in die Kapelle geholt und einige der Zettel gelesen. Vieles kam zusammen - einherzliches Dankeschön an alle, die mitgemacht haben.

Zettel am Osterbaum
„Frohe Ostern und danke“ / „Frohe Ostern und bleibt alle gesund“ / „Danke, frohe Ostern“ / „Ich wünsche allen, gut durch die Corona Krise zu kommen“

„Guter Gott bitte hilf, diese Pandemie zu beenden“ / “Gott will uns strafen mit der Pandemie“ / „Bald wird alles besser, wenn Gottes Wille stark ist“

„Ich wünsche mir Gesundheit für meine Familie und für alle Menschen“ / „Ein frohes Osterfest“ / „Schütze uns vor Corona, lieber Gott“ / „Gott, bitte beschütze uns“

„Hilf mir, Gott, in meiner Einsamkeit“ / „Alles Gute, frohe Ostern“

Ein laminiertes Foto, das Tulpen in einer Tüte zeigt zusammen mit folgendem Text: „Zeichen dass das Leben wiederkehrt sind die frühen Tulpen in unseren Häusern. Osterbotschafter sind sie damit auch. Das Leben blüht auf, weil Gott es aufblühen lässt. Vergehen und Tod haben nicht das letzte Wort, denn Jesus hat sie Ostern überwunden. Freuen dürfen wir uns an den Tulpen und am Fest des Lebens“ (Stefan Strottmann im Gemeindebrief Steinbergen-Engern).

Eine grüne Karte mit einem goldenen Ginkgo Blatt, darinnen zusammengefaltet eingeklebt das Lied vom ökumenischen Kirchentag 2010 von Clemens Bittlinger „Damit ihr Hoffnung habt“.

Und ein Gedicht, in einem bunten Osterei versteckt:

Hoffnungslicht

Das Leben bremst, zum dritten Mal,
die Konsequenzen sind fatal,
doch bringt es nichts, wie wild zu fluchen,
bei irgendwem die Schuld zu suchen.
Denn solch wütendes Verhalten
wird die Menschheit weiter spalten.
Viel zu viel steht auf dem Spiel,
Zusammenhalt, das wäre ein Ziel.
Nicht jeder hat die gleiche Sicht...
Nein, das müssen wir auch nicht.
Die Lage ist brisant wie selten,
trotz allem sollten Werte gelten
und wir uns nicht die Schuld zuweisen,
es hilft nicht, wenn wir uns zerreißen.
Keiner hat soweit gedacht,
wir haben alle das gemacht,
was richtig schien und nötig war,
es prägte jeden dieses Jahr.
Für alle, die es hart getroffen,
lasst uns beten, lasst uns hoffen,
dass diese Tage schnell vergehen
und wir in bessere Zeiten sehn.
Ich persönlich glaube dran,
dass man zusammen stark sein kann.
Für Wandel, Heilung, Zuversicht,
zünd mit mir ein Hoffnungslicht.

 

 

 

Hier blüht euch was

Die Kapellengemeinde beteiligt sich an dem Projekt des NABU

mehr Infos hier: https://www.hierbluehteuchwas.de/projekte/oeffentliche-flaechen/kapellengemeinde-todenmann/